Dachnews
Ein Fall für echte Dichter
25.08.2010 von Karl-Heinz Krawczyk
Dachdecker auch für Wand- und Fundamentabdichtung
Die aktuelle Energieeinsparverordnung EnEV 2009 stellt hohe Ansprüche an die Wärmedämmung. Und schon ist abzusehen, dass die nächste Novellierung nicht mehr lange auf sich warten lässt - mit noch höheren Vorgaben an die Gebäudedichtheit.
Die zu erwartenden Vorschriften der nächsten EnEV werden nur zu erfüllen sein, wenn die Transmissionswärmeverluste - auch bei bestehenden Häusern - weiter verringert werden können. Das bedeutet, dass nicht nur der Dachbereich, sondern auch die Außenwände zuverlässig vor Wärmeverlusten geschützt werden müssen. Allein der Austausch veralteter Fenster wird dabei zu keinem befriedigenden Ergebnis führen.
Dass die wärmetechnische Optimierung der gesamten Gebäudehülle - also nicht nur des Dachbereichs - zum Leistungsspektrum des Dachdeckerhandwerks gehört, wissen aber nur wenige Immobilienbesitzer. Doch als Fachgewerk für die gesamte Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik ist der Dachdeckerbetrieb der geeignete Ansprechpartner.
Gerade bei ohnehin auch optisch sanierungsbedürftigen Hausfassaden bietet sich eine so genannte vorgehängte Fassadenbekleidung mit darunter liegender Wärmedämmung als Vollwärmeschutz an. Wie auch bei der Wärmedämmung im Dachbereich ist hier nur qualifizierte Arbeit von Erfolg gekrönt. Wer hier auf Heimwerken, Nachbarschaftshilfe oder Billiganbieter im oft unüberschaubaren Bereich des "Bautenschutzes" setzt, kann bereits nach wenigen Jahren mit Schimmelbildung an Innen- und Außenwänden konfrontiert sein. Ausschließlich die optimale fachliche Ausführung nach den verbindlichen Fachregeln gewährleistet, dass Energie eingespart und Wärmebrücken mit Schimmelbildung verhindert werden. Mit anderen Worten: Dass die Investition auch den gewünschten Erfolg bringt und eine schnelle Amortisation eintritt.
Oft vernachlässigt wird bei allen energetischen Sanierungsmaßnahmen der Bereich des Fundaments. Gerade auch hier sind durch die z. T. erheblichen Temperaturdifferenzen zwischen Erdreich und Gebäudeinnerem Feuchtigkeitsschäden vorprogrammiert. Hinzu kommt, dass viele Hausfundamente nur unzureichend (oder leider auch hier wieder nur laienhaft) gegen Erdfeuchte oder gar "drücken-des Wasser" abgedichtet sind. Hier kommt auf Wunsch erfahrener Bauherren ebenfalls der Dachdecker als qualifizierter Handwerker zum Zuge. Ganz gleich, ob es um die Wände einer Tiefgarage, eines Kellers oder einer Souterrain-Wohnung geht: Nur die optimale Abdichtung und Dämmung kann die Einhaltung geltender (und kommender) gesetzlicher Vorgaben garantieren. Der ausführende Dachdeckerbetrieb ist dabei übrigens zur schriftlichen Bestätigung der ausgeführten Maßnahmen, die der Einhaltung der Vorschriften dienen, per Unternehmererklärung verpflichtet. Auch dies ist ein Merkmal eines seriösen Partners für den Auftraggeber.
